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Eine vergleichsweise junge Marke stellt Fonic dar.
Die Prepaid-Tarife der O2-Tochtergesellschaft werden im
Gegensatz zu denen von Simyo nicht ausschließlich über das
Internet vertrieben; stattdessen bietet auch der Lebensmittel-Discounter
Lidl die Startpakete in seinen Filialen an. Die Tarifierung
ist dabei fast identisch mit der der Düsseldorfer: Für
den einmaligen Preis von 9,99 Euro kann jederzeit für
9 Cent telefoniert oder eine SMS geschrieben werden – unabhängig
vom Zielnetz. Auch T-Mobile,
seines Zeichens deutscher Mobilfunknetzbetreiber, schickt
mit congstar eine Tochtergesellschaft
ins Rennen, die sich auf günstige Prepaid-Angebote spezialisiert
hat. Tariflich entspricht der Neuling mit einer Abweichung
von wenigen Cent den beiden zuvor vorgestellten Discountern.
Zu beachten sei aber auch hier: Obwohl congstar zur Deutschen
Telekom AG gehört, werden Service-Leistungen in den
T-Punkt-Shops in der Regel verweigert. Vertrieb und Hilfestellung
erfolgen ausschließlich über das Internet. Zuletzt sollen die Prepaid-Tarife der
Drillisch AG-Tochtergesellschaft Simply betrachtet
werden. Für 9,95 Euro inkl. 5 Euro Startguthaben können
deren Kunden für 13 Cent innerhalb Deutschlands telefonieren
und SMS schreiben. Lediglich Simply-Kunden untereinander
telefonieren für 3 Cent pro Minute günstiger. Fazit: Viele Prepaid
Angebote der
diversen Mobilfunkdiscounter ähneln sich sehr. Der
Trend geht derzeit klar zu einheitlichen Gesprächs-
bzw. SMS-Kosten um die 10 Cent. Lediglich einige wenige Prepaid
Anbieter stellen
ihren Kunden teurere Prepaid-Tarife zur Verfügung.
Aber auch hier ist es mehr als wahrscheinlich, dass diese
in absehbarer
Zeit günstiger werden.
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